 | Ostpunk. Too much future.
Filmabend mit Zeitzeugengespräch im Pirnaer Uniwerk
Punk in West-Europa war ein popkulturelles Phänomen mit politischen Ursachen. Punk in der DDR dagegen war ein politisches Phänomen mit popkulturellem Hintergrund. Der Film „Ostpunk! Too much future“ zeigt das Leben der Punkerszene in der DDR. Ihre Subkultur und die Probleme die ein solches Anderssein mit sich führen konnten. Denn Gefängnisstrafen und die totale Überwachung durch die Stasi waren keine Seltenheit.
Im Film werden einige Protagonisten der DDR-Punkszene porträtiert, unter anderem Bernd Stracke. Stracke war Sänger der Leipziger Band „Wutanfall“ und wurde auf Grund seines Protestes gegen das sozialistische System zweimal zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.
Der Zeitzeuge Bernd Stracke wird im Anschluss an den Film einen genaueren Einblick in die damalige Szene, sein Leben, seine Gefängnissaufenthalte und seine Konfliktsituationen mit dem DDR-Regime geben.
Der Film startet am 06.11.2009 um 19:30 Uhr im Pirnaer Uniwerk (Schmiedestraße 55). Im Anschluss besteht die Möglichkeit mit dem Zeitzeugen Bernd Stracke ins Gespräch zu kommen. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger Pirnas und der Umgebung sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Die Veranstaltung wird organisiert von der Aktion Zivilcourage in Kooperation mit Uniwerk. Mit freundlicher Unterstützung durch „Neue Visionen – unabhängiger Filmverleih“.
Update: 29.10.2009, 14:46 Uhr Diesen Artikel kommentieren  Stichworte: pirna Direkt: bytes4eyes.de/73_Ostpunk_Too_much_future.html |
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|  | 13. Februar 2011 Aufruf zur Solidarität mit den Protesten gegen die Neonaziaufmärsche in Dresden
Der Landesjugendkonvent Sachsen, vertreten durch seinen Vorstand, hat am 07.11.2010 folgenden Aufruf beschlossen:
„Als evangelische Jugend finden wir es notwendig zu handeln, wenn Neonazis erneut versuchen einen der größten Aufmärsche Europas in unserer Landeshauptstadt abzuhalten und ihre menschenverachtende Ideologie zu verbreiten. Wie im letzten Jahr in Jena, Köln, Berlin und dieses Jahr in Leipzig will sich auch 2011 in Dresden ein breites Bündnis durch Aktionen des zivilen Ungehorsams mit Menschenblockaden den Nazis entgegenstellen.
Als Christen werden wir nicht wegsehen, sondern werden uns in unserer vielfältigen Art und Weise an den Protesten gegen Aktionen von Neonazis rund um den 13. Februar 2011 in Dresden beteiligen. Wir rufen die Evangelische Jugend dazu auf, den Rechtsextremen nicht die Straße zu überlassen, sondern wollen den Neonazis, aber auch Dresden und der Welt zeigen, dass braunes Gedankengut bei uns keinen Raum haben darf und soll.“
Der Landesjugendkonvent ruft alle Einrichtungen und Mitarbeiter der Jugendarbeit in der evangelisch-lutherischen Landeskirche Sachsens dazu auf, sich diesem Aufruf anzuschließen und über geeignete Wege den Jugendlichen unserer Jugendarbeit zur Kenntnis zu geben. Er hofft, auf diesem Wege so viele Menschen wie möglich zu mobilisieren und am 13. Februar in Dresden zu sehen.
Update: 13.01.2011, 13:54 Uhr
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Stichworte: dresden 13februar extremismus npd Direkt: bytes4eyes.de/162_13_Februar_2011.html |  |
|  | Dreimal alles 60 Sekunden Facebook
Statusmeldungen, Freunde finden, Bilder hochladen, Kommentieren, Fotos taggen, Fanseiten mögen – das sind typische Aktivitäten, die die 500 Millionen Benutzer auf Facebook am liebsten vollziehen.
Der Kurzclip des Time Magazine zeigt, was und wieviel zig hundertausende User gleichzeitig in einer Minute auf Facebook tätigen.
Update: 06.01.2011, 18:44 Uhr
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|  | Gute Nachricht Pirna sieht Erfolge im Kampf gegen Neonazis
Der neue Pirnaer Koordinator gegen Extremismus, Johannes Enke, sieht in der Region große Erfolge im Kampf gegen rechte Gewalt. "In den letzten Jahren ist es uns gelungen, die Problematik der rechtsextremistischen Gewaltdelikte deutlich zurückzudrängen", sagte Enke MDR INFO. 2005 habe man im Landkreis Sächsische Schweiz noch 29 solcher Gewalttaten verzeichnet, 2009 seien es nur noch acht gewesen und das im wesentlich größeren Kreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge. weiter
Update: 06.01.2011, 18:43 Uhr
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|  | Monsternadeln Kunst mit Googles Suchnadeln
Zwischen den Jahren eine kleine Empfehlung: Aram Bartholl macht schöne Kunst für digitale Menschen. Er stellt Googles Suchnadeln da hin, wo Google die Zentren der Städte angibt, mauert USB-Sticks in Wänder, um damit ein anonymes Offline-peer-to-peer-file-sharing-Netzwerk zu schaffen und zeigt seinen Auftritt in Googles Streetview als seine 15 Seconds Of Fame (als er das Google-Streetview-Auto sah, rannte er winkend hinterher - und fand sich so online auch wieder). Na dann: Schöne Weihnachtsferien!
Update: 27.12.2010, 10:59 Uhr
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|  | 13.02.2011 Menschenkette bis in die Dresdner Neustadt
Gemeinsam mit Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) rufen die demokratischen Parteien des Stadtrates, Vertreter von Wirtschaft und Wissenschaft, Kultur, Sport, Gewerkschaften und Kirchen sowie die jüdische Gemeinde und zivilgesellschaftliche Akteure alle Bürger zum gemeinsamen Handeln am 13. Februar 2011 auf. Der Jahrestag der Luftangriffe auf Dresden von 1945 wird in diesem Jahr unter dem Motto „Erinnern und Handeln. Für mein Dresden" begangen. Die Menschenkette wird wieder als lebendiges Symbol durch die Altstadt führen. Es ist 2011 aber auch vorgesehen, die Elbe über zwei Brücken zu queren. Zum gesamten Aufruf
Update: 16.12.2010, 17:00 Uhr
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