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Das geht zu weit

Was du gegen unpassende Inhalte in SocialNetworks tun kannst.

Du hast anzügliche Fotos von dir in einem fremden Profil gefunden? Du denkst, eine Gruppe ist rechtsradikal? Jemand nervt dich ständig mit schleimigen Nachrichten? Gegen alles kannst du dich wehren. Wenn du Fotos findest, die dich stören, weil sie dich in dummer Pose zeigen, dann kannst du die Bilder in den meisten Netzwerken melden. Die Funktion klappt, wenn du sie gut begründest, auf den meisten Seiten sehr gut. Nach einer Woche ist oft alles weg.

Du kannst natürlich auch denjenigen, der die Bilder hochgeladen hat, anschreiben und ihm das Verwenden deiner Fotos verbieten. Reagiert er nicht, drohe ihm ruhig mit der Polizei. Denn die kannst du in solchen Fällen tatsächlich einschalten und das wird für die Anderen unangenehm und teuer. Das gilt auch für verbotene Inhalte wie Hakenkreuz-Fotos oder Porno-Bilder. Und wenn dich jemand mit tausend Nachrichten nervt, scheue dich nicht vor den Ignorieren-Funktionen, die es in allen Netzwerken gibt.

Bei radikalen Inhalten immer gut: Aktiv positionieren! In Gästebüchern, Kommentaren, Weblogs oder im eigenen Profil Stellung gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit beziehen sowie Gruppen in Web 2.0-Angeboten beitreten, die sich gegen Rechtsextremismus einsetzen.

Mehr Tipps im Kampf gegen Extremismus
Gute Infos zum Recht am eigenen Bild

Screenshot: schueler.cc



13. Februar 2011

Aufruf zur Solidarität mit den Protesten gegen die Neonaziaufmärsche in Dresden

Der Landesjugendkonvent Sachsen, vertreten durch seinen Vorstand, hat am 07.11.2010 folgenden Aufruf beschlossen:

„Als evangelische Jugend finden wir es notwendig zu handeln, wenn Neonazis erneut versuchen einen der größten Aufmärsche Europas in unserer Landeshauptstadt abzuhalten und ihre menschenverachtende Ideologie zu verbreiten. Wie im letzten Jahr in Jena, Köln, Berlin und dieses Jahr in Leipzig will sich auch 2011 in Dresden ein breites Bündnis durch Aktionen des zivilen Ungehorsams mit Menschenblockaden den Nazis entgegenstellen.

Als Christen werden wir nicht wegsehen, sondern werden uns in unserer vielfältigen Art und Weise an den Protesten gegen Aktionen von Neonazis rund um den 13. Februar 2011 in Dresden beteiligen. Wir rufen die Evangelische Jugend dazu auf, den Rechtsextremen nicht die Straße zu überlassen, sondern wollen den Neonazis, aber auch Dresden und der Welt zeigen, dass braunes Gedankengut bei uns keinen Raum haben darf und soll.“

Der Landesjugendkonvent ruft alle Einrichtungen und Mitarbeiter der Jugendarbeit in der evangelisch-lutherischen Landeskirche Sachsens dazu auf, sich diesem Aufruf anzuschließen und über geeignete Wege den Jugendlichen unserer Jugendarbeit zur Kenntnis zu geben. Er hofft, auf diesem Wege so viele Menschen wie möglich zu mobilisieren und am 13. Februar in Dresden zu sehen.



Dreimal alles

60 Sekunden Facebook

Statusmeldungen, Freunde finden, Bilder hochladen, Kommentieren, Fotos taggen, Fanseiten mögen – das sind typische Aktivitäten, die die 500 Millionen Benutzer auf Facebook am liebsten vollziehen.

Der Kurzclip des Time Magazine zeigt, was und wieviel zig hundertausende User gleichzeitig in einer Minute auf Facebook tätigen.



Gute Nachricht

Pirna sieht Erfolge im Kampf gegen Neonazis

Der neue Pirnaer Koordinator gegen Extremismus, Johannes Enke, sieht in der Region große Erfolge im Kampf gegen rechte Gewalt. "In den letzten Jahren ist es uns gelungen, die Problematik der rechtsextremistischen Gewaltdelikte deutlich zurückzudrängen", sagte Enke MDR INFO. 2005 habe man im Landkreis Sächsische Schweiz noch 29 solcher Gewalttaten verzeichnet, 2009 seien es nur noch acht gewesen und das im wesentlich größeren Kreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge. weiter



Monsternadeln

Kunst mit Googles Suchnadeln

Zwischen den Jahren eine kleine Empfehlung: Aram Bartholl macht schöne Kunst für digitale Menschen. Er stellt Googles Suchnadeln da hin, wo Google die Zentren der Städte angibt, mauert USB-Sticks in Wänder, um damit ein anonymes Offline-peer-to-peer-file-sharing-Netzwerk zu schaffen und zeigt seinen Auftritt in Googles Streetview als seine 15 Seconds Of Fame (als er das Google-Streetview-Auto sah, rannte er winkend hinterher - und fand sich so online auch wieder). Na dann: Schöne Weihnachtsferien!



13.02.2011

Menschenkette bis in die Dresdner Neustadt

Gemeinsam mit Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) rufen die demokratischen Parteien des Stadtrates, Vertreter von Wirtschaft und Wissenschaft, Kultur, Sport, Gewerkschaften und Kirchen sowie die jüdische Gemeinde und zivilgesellschaftliche Akteure alle Bürger zum gemeinsamen Handeln am 13. Februar 2011 auf. Der Jahrestag der Luftangriffe auf Dresden von 1945 wird in diesem Jahr unter dem Motto „Erinnern und Handeln. Für mein Dresden" begangen. Die Menschenkette wird wieder als lebendiges Symbol durch die Altstadt führen. Es ist 2011 aber auch vorgesehen, die Elbe über zwei Brücken zu queren. Zum gesamten Aufruf



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