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Erneuerung der Gedenkspur

Die bunten Erinnerungskreuze in Pirna brauchen neue Farbe.

Im Gedenken an die Opfer der NS-Krankenmorde im Schloss Sonnenstein zieht sich eine Spur aus bunten Kreuzen quer durch die Pirnaer Altstadt, vorbei an der Stadtkirche St. Marien, dem Rathaus bis hinunter zum Elbufer. Eigentlich unübersehbar für jeden und jede.

Dennoch scheint die Botschaft, die die Gedenkspur vermitteln soll, noch längst nicht in allen Köpfen angekommen zu sein und sich dort auch festgesetzt zu haben. Zusätzlich dazu verhindern Regen und Schmutz ein ständiges Bestehen der aufgesprühten Kreuze.

Aus diesem Grund sind seit 2002 Jugendgruppen unterschiedlicher Herkunft damit beschäftigt, die Gedenkspur ständig zu erneuern bzw. zu erweitern und gleichermaßen deren Hintergründe zu thematisieren.

Dieses Mahnmal soll auf den historischen Hintergrund des Ortes aufmerksam machen und gleichzeitig den Weg zur Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein geleiten.

Nachdem die Gedenkspur in den letzten Jahren meistens durch Besucher und Besucherinnen von außerhalb betreut wurde, lädt die Gedenkstätte Pirna und die Aktion Zivilcourage besonders die Menschen ein, die in Pirna wohnen, hier arbeiten oder zu Schule gehen, sich an der Erneuerung und Fortführung der Gedenkspur zu beteiligen.

Die Erneuerung der Gedenkspur soll wieder am 10.September 2009 um 15:30 Uhr statt finden (Treffpunkt: die Gedenkstätte Pirna – Sonnenstein). Sie sind herzlich dazu eingeladen! Falls Ihnen am 10.September die Zeit fehlt, können sie auch gern den nächsten Termin wahrnehmen:

16.September 2009

Voranmeldung und weitere Informationen unter:
Aktion Zivilcourage e.V.
Büro: Lange Straße 43 | D - 01796 Pirna
Fon: +49 (0) 35 01 - 76 70 80 | Fax: +49 (0) 35 01 - 46 08 81
E-Mail: f.voigt@aktion-zivilcourage.de



13. Februar 2011

Aufruf zur Solidarität mit den Protesten gegen die Neonaziaufmärsche in Dresden

Der Landesjugendkonvent Sachsen, vertreten durch seinen Vorstand, hat am 07.11.2010 folgenden Aufruf beschlossen:

„Als evangelische Jugend finden wir es notwendig zu handeln, wenn Neonazis erneut versuchen einen der größten Aufmärsche Europas in unserer Landeshauptstadt abzuhalten und ihre menschenverachtende Ideologie zu verbreiten. Wie im letzten Jahr in Jena, Köln, Berlin und dieses Jahr in Leipzig will sich auch 2011 in Dresden ein breites Bündnis durch Aktionen des zivilen Ungehorsams mit Menschenblockaden den Nazis entgegenstellen.

Als Christen werden wir nicht wegsehen, sondern werden uns in unserer vielfältigen Art und Weise an den Protesten gegen Aktionen von Neonazis rund um den 13. Februar 2011 in Dresden beteiligen. Wir rufen die Evangelische Jugend dazu auf, den Rechtsextremen nicht die Straße zu überlassen, sondern wollen den Neonazis, aber auch Dresden und der Welt zeigen, dass braunes Gedankengut bei uns keinen Raum haben darf und soll.“

Der Landesjugendkonvent ruft alle Einrichtungen und Mitarbeiter der Jugendarbeit in der evangelisch-lutherischen Landeskirche Sachsens dazu auf, sich diesem Aufruf anzuschließen und über geeignete Wege den Jugendlichen unserer Jugendarbeit zur Kenntnis zu geben. Er hofft, auf diesem Wege so viele Menschen wie möglich zu mobilisieren und am 13. Februar in Dresden zu sehen.



Dreimal alles

60 Sekunden Facebook

Statusmeldungen, Freunde finden, Bilder hochladen, Kommentieren, Fotos taggen, Fanseiten mögen – das sind typische Aktivitäten, die die 500 Millionen Benutzer auf Facebook am liebsten vollziehen.

Der Kurzclip des Time Magazine zeigt, was und wieviel zig hundertausende User gleichzeitig in einer Minute auf Facebook tätigen.



Gute Nachricht

Pirna sieht Erfolge im Kampf gegen Neonazis

Der neue Pirnaer Koordinator gegen Extremismus, Johannes Enke, sieht in der Region große Erfolge im Kampf gegen rechte Gewalt. "In den letzten Jahren ist es uns gelungen, die Problematik der rechtsextremistischen Gewaltdelikte deutlich zurückzudrängen", sagte Enke MDR INFO. 2005 habe man im Landkreis Sächsische Schweiz noch 29 solcher Gewalttaten verzeichnet, 2009 seien es nur noch acht gewesen und das im wesentlich größeren Kreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge. weiter



Monsternadeln

Kunst mit Googles Suchnadeln

Zwischen den Jahren eine kleine Empfehlung: Aram Bartholl macht schöne Kunst für digitale Menschen. Er stellt Googles Suchnadeln da hin, wo Google die Zentren der Städte angibt, mauert USB-Sticks in Wänder, um damit ein anonymes Offline-peer-to-peer-file-sharing-Netzwerk zu schaffen und zeigt seinen Auftritt in Googles Streetview als seine 15 Seconds Of Fame (als er das Google-Streetview-Auto sah, rannte er winkend hinterher - und fand sich so online auch wieder). Na dann: Schöne Weihnachtsferien!



13.02.2011

Menschenkette bis in die Dresdner Neustadt

Gemeinsam mit Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) rufen die demokratischen Parteien des Stadtrates, Vertreter von Wirtschaft und Wissenschaft, Kultur, Sport, Gewerkschaften und Kirchen sowie die jüdische Gemeinde und zivilgesellschaftliche Akteure alle Bürger zum gemeinsamen Handeln am 13. Februar 2011 auf. Der Jahrestag der Luftangriffe auf Dresden von 1945 wird in diesem Jahr unter dem Motto „Erinnern und Handeln. Für mein Dresden" begangen. Die Menschenkette wird wieder als lebendiges Symbol durch die Altstadt führen. Es ist 2011 aber auch vorgesehen, die Elbe über zwei Brücken zu queren. Zum gesamten Aufruf



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